Tag 2 und 3 in Los Cabos

Hallo zusammen,

als erstes will ich mal feststellen, es ist warm wie Sau hier. Die Sonne bruzelt dich in Grund und Boden…..

Aber nun zum Geschehen rund um Triathlon und das ist die zweite entscheidende Feststellung: Hier herrscht absolutes Orgachaos! Wenn man sonstige Ironmanveranstaltungen kennt, dann glaubt man gar nicht, was hier so alles abläuft.
Ich könnte jetzt sicher ins Detail gehen, aber wenn alles am Sonntag klappt, dann ist es mir egal und alles vergessen.

Gestern morgen haben wir uns mal einen Grossteil der Radstrecke angeschaut, Details werden sich sicher noch ändern, und ich denke, dass es richtig schwer wird. Sie hat schon ein paar Höhenmeter, aber Hitze und Strassenverhältnisse werden hier wohl ausschlaggebend sein. Wie ich heute gehört habe, hat man am Dienstag erst einen Grossteil der Strecke neu geteert, aber vorher konnte es sicher nicht schlechter gewesen sein….
Man hat hier auf den ca. 40km einfach nur Teerkleber aufgetragen und darauf Split festgewalzt. Fest ist natürlich nix und so kleben Teer und Steine an Reifen und Rahmen, was meiner steigen Angst vor Defekten sicher keinen Abbruch tut.

Also sind wir dann gestern insgesamt 80km mit normalen Trainingstempo gerollt und anschliessend noch 2km gekoppelt.

Heute morgen sind wir dann früh raus und zum Schwimmstart gefahren, wo ich 2km auf der Schwimmstrecke geschwommen bin. Das Wasser ist natürlich traumhaft hier. Super Sicht und badewannenwarm mit 28Grad! Eigentlich genau wie in Hawaii, nur noch ein bisschen wärmer.

Ansonsten, lassen wir es heute natürlich sehr ruhig angehen. eben noch alle Unterlagen abgeholt und zur Wettkampfbesprechung gewesen, die auch keine Erleuchtung war und eher noch die ein oder andere Frage aufwirft.

Meine Startnummer ist die 126 und wär ein paar Daumen zum Drücken frei hat, der kann dies sehr gerne für mich machen.

Viele Grüsse,

Markus

Eine Reaktion zu “Tag 2 und 3 in Los Cabos”

  1. Paul Reuls

    Ende gut alles gut ?

    Nein. Nach dem der Strassenbelag schon nicht gut war, war ich doch ein wenig erschrocken über den Schwimmausstieg und die Radwechselzone. Da stehen die Räder teilweise im Sand. Nicht auszudenken was da alles passieren kann. Teilweise hast du ja die schlechten Randbedingungen seitens der Organisation beschrieben. Hier bin ich der Meinung, bei solchen hohen Startgeldern und Strapazen die die Sportler leisten, muss auch der Veranstalter liefern. Also nachdenken ob nicht gewisse Mindesstandards seintens Ironman an alle Veranstaltungsorte gestellt werden sollten. Nicht alleine der Kommerz zählt, sondern auch die Qualität einer Veranstaltung. Nochmals Glückwunsch zu großartigen Leistung.

    Paul

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