Wettkampfbericht Ironman Lanzarote 2018

Hallo zusammen,

der Tag ist rum und ich liege etwas ;) angschlagen und vollgefressen auf dem Bett und werde nun mal über den Tag berichten.

Fangen wir mal mit dem Fazit an:
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Rennens. Ich wurde 4. in meiner AK und da es 6 Slots in meiner AK gibt, sollte der Weg nach Hawaii mir offen stehen.
Zufrieden bin ich auch damit, dass ich fast die schlechteste Schwimmzeit aller Versuche hier hatte, gefühlt auch die schlechteste Radzeit und vermutlich auch die schlechteste Laufzeit! Jetzt dreht der Ganser ganz durch?!?!
Nein, aus meiner Sicht finde ich es gut, dass ich mit meiner zeitlich beschränkten Vorbereitung auch kein überragendes Resultat erzielt habe. Für mich ist Erfolg im Sport immer mit harter Arbeit verbunden und wenn man sich das warum auch immer nicht erarbeitet, dann ist es gut das die Leistung auch dementsprechend ist.

Das Schwimmen war eigentlich wie gewünscht. Ich bin in keine Schlägerei geraten und konnte stressfrei schwimmen ohne mich zu verausgaben. Einzig die Zeit war dann eher echt schlecht. 1:06h stand beim Herauskommen auf der Uhr. Generell waren alle Zeiten eher schlecht, aber keine Ausrede…Gut Schwimmen kommt wohl wirklich von viel Schwimmen ;)

Einem normal langsamen Wechsel folgte dann der Radpart. Auch hier vorweg, oft kotzt mich bei seeeehr vielen Triathlonveranstaltungen das Windschattenfahren an und das artikuliere ich dann auch, siehe Hawaii. Hier gibts das echt nicht! Der fairste Triathlon und für mich persönlich die härteste und schönste Radstrecke ever.

Die Radstrecke war in diesem Jahr nochmal deutlich schwerer. Erstens durch das geänderte Profil und dann auch durch den relativ starken Wind.
Mal ein paar Daten: 182km, 2500Höhenmeter, 5h27min Radzeit und 273 Watt NP
Bei mir lief es am Anfang echt gut und so nach 150km kam dann so ein Duchhänger. Verpflegt habe ich mich wieder mit Maurten, was auch perfekt geklappt hat. Einzig musste ich zweimal zum Pinkeln anhalten, was ich mal auf die Flüssignahrung schiebe.

Ich kam dann also schon etwas angeschlagen in die zweite Wechselzone und war überrascht, dass ich ganz gut Loslaufen konnte. Die ersten 10km musste ich mich immer bremsen und lief dich immer so knap unter 5min Tempo. Von da an wurde es aber immer langsamer und so um Kilometer 41 war ich dann bei 6min angelangt.
Es hat mir heute echt sehr weh getan beim Laufen und ich musste mich schon übelst quälen bzw. am Riemen reißen. Auf der Ziellinie gabs dann noch einen Showdown mit dem letztendlich Fünftplatzierten in meiner AK, den ich noch so gerade übersprinten konnte.
Die Endzeit betrug somit 10h33min

Ich kann mich nur nochmal ausdrücklich für die vielen lieben Nachrichten und fürs Daumendrücken danken! Es hat sehr geholfen! Danke!

Versuche jetzt mal was zu schlafen,

viele Grüsse, Markus

Eine Reaktion zu “Wettkampfbericht Ironman Lanzarote 2018”

  1. Michael

    Herzlichen Glückwunsch zur Hawaii-Quali!
    Hast dir ja wirklich keine leichte Strecke ausgesucht.
    Viel Erfolg beim Erholen! 😊👌

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