Zwischenstopp in Seattle

Hallo zusammen,

So, da sitze ich nun im Flieger nach Seattle und habe mehr als genug Zeit über die letzten Tage und meine Erwartungen zu berichten.

Eigentlich hatte ich in den letzten Tagen schon alles gut vorbereitet, aber dann alles doch ganz anders und sehr stressig.
Morgens(Montag) bin ich noch 45min locker geschwommen in Stolberg und das wars dann an Training. Irgendwann kurz nach mittag erreichte uns dann die kurzfristige Annulierung unseres Fluges nach Los Angeles. Warum, wieso, weshalb, keine Ahnung??? Nur ne email, dass man sich um Ersatz bemüht! 3h warten, telefonieren und hoffen im Reisebüro machten den Nachmittag nicht unbedingt angenehm.

Schlussendlich haben wir Flüge von Amsterdam nach Seattle bekommen, dann weiter nach Los Angeles und dann nach Kona. Ob das nun alles so klappt, bleibt echt abzuwarten. Morgens mussten wir halt schon um 4.00 los nach Amsterdam und sind dann los Richtung Seattle. Problematisch, sind sicher die Umstiegszeiten mit knapp 2h in Seattle, wo ja Emigration, Gepäckaufnahme, Gepäck wieder einchecken und Sicherheitskontrolle auf dem Plan steht. In Los Angeles( wenn wir dann dahin kommen) ist die Umstiegszeit nur 45min und da muss schon wirklich alles passen, damit wir heute abend irgendwann in Kona eintreffen. Beim Rad und Gepäck kommt dann sicherlich noch ein größeres Fragezeichen hinzu. So, hatte ich es mir nicht vorgestellt….also mal schauen wie es so weiter geht.

Wie schon geschrieben, bin ich vermutlich der Letzte der dann auf Kona eintrifft und so ist das Problem durch meinen gewählten späten Flugtermin sicher auch noch hausgemacht schlimmer.
Aber früher ging es einfach nicht in diesem Jahr….ich bin froh, dass ich überhaupt schon so planen konnte. Nein, dass ist kein Jammern! Ich bin mir durchaus bewusst, was es für ein Privilieg ist, dass ich nun zum 10. Mal Richtung Kona fliegen darf. Da Danke ich natürlich dem lieben Gott für!

Der eigentliche Zeitplan für meine Wettkampfvorbereitung steht jetzt sehr in Frage.
Geplant war halt, Dienstag abend Ortszeit zu landen und dann Mietwagen zu holen und ins Hotel zu düsen, dann vielleicht ein paar Stunden schlafen und dann würde der Mittwoch schon sehr “stressig”, da Mittwochs so einiges an Terminen ansteht.
Also ganz früh morgens das Rad zusammen bauen, wenn es denn da ist und dann mit dem Mietwagen die 45km nach Kona fahren, da wir in Waikoloha im Hotel sind.
Da freue ich mich dann auf meine Freunde Pete und Alex, die schon vor Ort sind und es wäre super ein paar Meter schwimmen zu dürfen.
Dann vielleicht frühstücken und dann steht schon der nächste Termin an. Wir haben vorgestern die ersten Muster für unsere 2019er Bekleidungslinie bekommen, die wir dann zusammen mit meiner hässlichen Visage, geschönt von einem professionellen Fotografen(Ingo Kutsche) ins Bild setzen wollen. Bilder folgen dann hoffentlich.
Dann muss ich mich noch beim Wettkampf anmelden und nachmittags ist auch schon die Wettkampfbesprechung. Ihr seht, selbst in meinen ursprünglichen Plan steht am ersten Tag so einiges an…..nicht zu vergessen, dass ich vielleicht auch noch zwischendurch was Essen sollte, noch ne Stunde mich mit dem Rad einrollen wollte und wieder zurück nach Waikoloha will.

In meinen ersten Zeilen klingt sicher auch schon so ein bisschen meine Zielsetzung für 2019 durch.
Hawaii war sicher nie meine Lieblingsstrecke und wird sie auch durch die extreme Windschattenproblematik hier vermutlich nicht mehr werden. Trotzdem liebe ich die Insel…..Wie heißt es so schön, “der Weg ist das Ziel” und so habe ich ein großes Ziel mit der 12. Quali hintereinander schon geschafft. Mein Ziel für dieses Jahr ist das 10. Mal zu finishen und ich denke, dann wäre ich schon sehr stolz auf die letzten Jahre. Alles was drüber hinaus an irgendwelchen Zeiten kommt, ist mir erst mal ganz egal und wenn dann nur ne Zugabe. So, bin ich dann einerseits ganz entspannt und andererseits ganz schön nervös, was so Unwägbarkeiten wie Krankheit, Sturz,technische Defekte oder sontige Vorfälle usw. angeht.

Ich hoffe, wenn ich nun das nächste Mal schreibe, dass ich dann direkt von Big Island aus berichte.

Viele Grüsse,

Markus

Nachtrag: Gepostet auf dem Flughafen Seattle, wo wir nun zumindest schon mal sind

Eine Reaktion zu “Zwischenstopp in Seattle”

  1. Frauke & Sven

    wir drücken die Daumen, dass alles klappt!

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