Ein Sonntag im Krankenhaus

Guten Morgen zusammen,

Sonntag morgen im Krankenhaus, denn ich habe ja nichts besseres zu tun.Familie, Trainieren, Radrennen in Breinig, das Team bei der Regio Tour und noch ne Menge Arbeit im Laden, alles wohl schönere Alternativen. Heute ist es natürlich sehr ruhig im Klinikum und man hängt einfach nur ab und stürzt in tiefe geistige Löcher.

Mein körperlicher Zustand ist doch schon etwas besser, denn die Schmerzen lassen ein wenig nach und insbesondere der Kreislauf ist wieder viel besser. Leider haben sich die Lähmungserscheinungen am Fuß bzw. Zeh nicht verbessert, obwohl ich die Beiden so oft “trainiere”,dass ich dort schon Muskelkater habe. Der Arzt meint, dass dies noch etwas Zeit braucht. Genau von dem Gut, wo ich im Moment sehr wenig von habe.
Hawaii? Gute Frage… Die Ärzte sagen normalerweise nicht möglich, jedoch besteht evtl. ein klitzekleine Chance, die mich mental “am Leben” hält.
Realistisch gesehen ist es wirklich nicht möglich, aber ich will noch nicht aufgeben. Mal schauen, wie es sich entwickelt…..
Wichtig ist erst mal hier raus zu komen und komplett gesund zu werden. Schmerzfrei- ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern.
Die nächsten Tage muss ich aber wohl noch mit dem Klinikum vorlieb nehmen.

Viele Grüße, Markus

3 Reaktionen zu “Ein Sonntag im Krankenhaus”

  1. Anke und Oliver

    Hallo Markus,
    gute Besserung und halte die Ohren steif.
    Auch wenn es schwer fällt, Du brauchst jetzt ein wenig Geduld.

    Anke und Oliver

  2. Walter Kielblock

    Hi Markus,
    Es gibt auch noch andere Dinge die einen”mental am Leben” halten. Deine Familie mit deinen 2 Gänstern, dein Geschäft und dein Team Z.B. Nach Hawaii kanst du noch so oft kommen wie ich deinen Ehrgeitz kenne. Aber jetzt ist es erst mal wichtig, das die Sache richtig ausheilt und nicht durch verfrühten Ergeitz ( 180er Radeinheiten, 2 Std. Läufe) irgentwelche Schäden hinterlassen. Denn der Eingriff ist mit Sicherheit keine kleinigkeit gewesen, die man auf die leichte Schulter nehmen kann. Jeder der die OP mal mitgemacht hat weis wovon er redet und ausserdem sollte die Angelegenheit auch endgültig vom Tisch sein und nicht später bei irgend einer blöden Sache wieder auftreten.
    Das du sobald du wieder einen Fuß vor den Anderen setzen kannst, wieder loslaufen würdest, weis jeder der dich kennt. Aber die Stöße beim Laufen tragen sicherlich nicht zum Heilungsprozß bei.
    Es gibt wenigen die dir das Sagen, geschweige schreiben, aber es gibt viele die auch so denken.
    Also sei mir (als alten Sack) nicht böse, das ich das geschriebe habe, ich werde dich jedenfalls so gut es geht unterstützen.
    Ich habe mich gestern abend gefreut, das es dir im Vergleich zu Freitag besser geht. Schau das du bald aus der Klinik kommst. Das mit dem tauben Fuß ist mit Sicherheit eine leichte Verletzung des Nerves deiner letzten “Einheit”, die vermutlich noch etwas Zeit zum ausheilen braucht.
    Also nochmals gute Besserung und komm bald raus ohne “direkt” in den stressigen Alltag zu Springen.
    Walter und Hannelore

  3. Pete

    Lieber Markus,

    auch ich wünsche dir eine schnelle und vor allem vollständige Genesung!
    Leider muss ich mich Walters Worten vollumfänglich anschließen auch wenn ich weiterhin im Stillen auf traumhafte Tage mit dir in Hawaii hoffe.

    Beste Grüße,
    Pete

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