Pleiten, Pech und Pannen

Guten Abend zusammen,

die letzte Woche konnte ich eigentlich wieder mal gut und gezielt trainieren. Langsam steigt auch die Motivation, da am 30.Mai ja auch schon der erste Oberligawettkampf ansteht und da will man ja nicht ganz blöd aussehen.
Gezielt und gut hieß in diesem Fall relativ ruhig, da (eigentlich) ne ruhige Woche auf dem Plan stand.
Montag habe ich also ne halbe Stunde Balance und Rumpftraining gemacht.
Dienstag bin ich dann, wirklich locker, bis nach Büttgenbach und zurück gefahren(105km). Es war natürlich noch saukalt. Abends ging es dann noch zum BSV Schwimmtraining.
Mittwoch habe ich eine halbe Stunde Balance und Rumpftraining gemacht und war dannach 1h entspannt Laufen(+plus 10min barfuß im Gras).
Donnerstag morgen war ich dann in Stolberg ne Stunde Schwimmen und bin danach noch mit Jenny zusammen 56km Rad gefahren.
Freitag bin ich dann wieder 1h gelaufen(20min davon barfuß auf Rasen), wonach ich dann noch 30min Rumpftraining mit dem Gymnastikball gemacht habe.
Samstag morgen bin ich 1h30min gelaufen und nachmittags,endlich bei tollem Wetter, knapp 4h durch die Eifel gefahren(Einruhr, Dreiborn,Elsenborn und Co-105km). Da ich abends auch noch “frei” hatte war ich noch mit Tobi und Dirk ne halbe Stunde mit Neo im Hangeweiher.
Gestern morgen bin ich dann mit dem Rennrad nach Waltrop gefahren. Nach 170km bin ich noch auf einem Rollrasenfeld 15 wunderbare Minuten barfuß gelaufen.
Heute war dann Pleiten, Pech und Pannen angesagt: Ich bin also um 6.30 in Waltrop aus dem Haus und habe mich Richtung Stolberg auf gemacht. Und siehe da, der Wind hatte sich gedreht und war auch relativ stark. 170km und das mit dem Wind von vorne…
Nach der Hälfte hatte ich dann einen Plattfuß,denn ich jedoch schnell mit einem Schlauch und einer Druckluftpatrone behebn konnte. Nach 30weiteren Kilometern hatte ich leider wieder platt. Zum Glück noch einen Sclauch, aber keine Patrone mehr. So stand ich dann da mit einem gewechselten Schaluch und ohne Luft. Zuerst habe ich dann mal einen entgegenkommenden Hollandradfahrer nach seiner Pumpe gebeten. Die funktionierte natürlich nicht… So warte ich dann am Strassenrad nach Radfahrern.
Nach einigen Minuten hielt dann ungebeten ein Auto an und ein Mann stieg aus.”Brauchst du Luft?”, fragte er. Welch Retter in der Not! Es war ein Radkollege und er gab mir seine Minipumpe mit den Worten:” An der einen Seite hat die Pumpe ein Loch, dass musst du beim Pumpen mit dem Finger zu halten”. Ach du Scheisse:!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber so nach endlosen Minuten hatte ich genug(ist relativ) Luft zum Weiterfahren.Mein Retter(nochmals vielen, vielen dank), verkaufte mir noch einen Ersatzschlauch und schon ging es wieder weiter. Als ich nun fast schon zu Hause war, genauer gesagt in Mausbach, gab es einen Knall und eine Speiche des Vorderades hatte sich verabschiedet. Ich konnte leider keinen Meter mehr fahren, da das Vorderrad weder noch durch Bremse oder Rahmen. So war mein neuer Retter, Michael Falter, der in Mausbach wohnt und den ich gerade vorher noch mit dem Rad überholt hatte. Er brachte mir ein Vorderrad und so konnte ich die letzten Kilometer auch noch nach Hause fahren.
Was ne Tour….
Abends ich dann mit Tobi und Frau noch 1200m im Hangeweiher schwimmen.

Bis die Tage,

Markus

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